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Airbus erwägt Verkauf von drittem Werk in BRD

Berlin. Die deutschen Airbus-Mitarbeiter müssen womöglich mit noch härteren Einschnitten rechnen als zunächst angekündigt. Der Konzern schließe auch den Verkauf des Werks im niedersächsischen Nordenham nicht aus, sagte Airbus-Chef Louis Gallois der Süddeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Zunächst hatte es nur geheißen, für das Werk solle ein Partner gefunden werden.

Laut Spiegel ist die deutsche Seite beim Airbus-Sparplan nicht so gut weggekommen wie von der Bunderegierung behauptet, weil bestimmte Zugeständnisse schon vor langer Zeit vereinbart gewesen seien. Die IG Metall rief die Beschäftigten von Airbus und anderen Konzernen zum Streik auf.

Bisher hatte Airbus stets betont, lediglich die deutschen Werke in Varel und Laupheim sollten verkauft werden. Gallois schloß auch den Einstieg von Finanzinvestoren in Nordenham und anderen Werken nicht aus.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2007, Seite 2, Kapital & Arbeit

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