-
05.03.2007
- → Ausland
Ranghohe Polizisten entlassen
Guatemala-Stadt. Im Zusammenhang mit dem Mord an drei Abgeordneten aus El Salvador ist der Leiter der polizeilichen Ermittlungsbehörde in Guatemala entlassen worden. Außerdem trat der stellvertretende nationale Polizeichef zurück. Victor Soto und Javier Fiqueroa gelten nicht als Verdächtige, wie das Innenministerium am Freitag betonte. Mit ihrer Entfernung aus dem Amt solle jedoch sichergestellt werden, daß die Ermittlungen objektiv geführt werden.
Die drei Abgeordneten waren am 19. Februar gemeinsam mit ihrem Fahrer auf einer Landstraße in Guatemala ermordet worden. Nach der Bluttat wurden vier guatemaltekische Polizisten festgenommen, die später in einem Hochsicherheitsgefängnis getötet wurden.
(AP/jW)
Die drei Abgeordneten waren am 19. Februar gemeinsam mit ihrem Fahrer auf einer Landstraße in Guatemala ermordet worden. Nach der Bluttat wurden vier guatemaltekische Polizisten festgenommen, die später in einem Hochsicherheitsgefängnis getötet wurden.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland