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E.on: Gasimport aus dem Iran geplant

München. Der größte deutsche Gasversorger, die E.on Ruhrgas, will mit dem Iran ins Geschäft kommen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus liegt der Bundesregierung die Anfrage des Konzerns vor, einen Vertrag über die Einfuhr von jährlich 2,5 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas mit Teheran abschließen zu dürfen. Die Erlaubnis bei solch langfristigen Lieferverträgen muß das Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle erteilen. Ein Regierungsvertreter bezeichnete die Anfrage aufgrund möglicher außenpolitischer Komplikationen als »brisant«. Die Bundesregierung unterstützt Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramms.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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