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Mord auf Raten an Öcalan?

Rom. Der in Türkei inhaftierte ehemalige Vorsitzende der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan wird möglicherweise systematisch mit Schwermetallverbindungen vergiftet. Diesen Verdacht äußerten Anwälte des kurdischen Politikers am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Rom. Sie bezogen sich dabei auf eine aktuelle wissenschaftliche Analyse der zahlreichen gesundheitlichen Beschwerden Öcalans in den letzten Jahren. Eine anonym vorgenommene Laboruntersuchung von Öcalans Haaren habe eine wesentlich erhöhte Dosis von Strontium und Chrom ergeben, so Anwalt Mahmut Sakar.

(jW/nb)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2007, Seite 6, Ausland

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