Zum Inhalt der Seite

Friedensbewegung ruft zu Aktionen auf

Kassel. Die Friedensbewegung ruft im Vorfeld der ersten Lesung im Bundestag am 28. Februar über den Einsatz deutscher Tornadoaufklärer in Südafghanistan zu Aktionen auf. Peter Strutynski, Sprecher vom Bundesausschuß Friedensratschlag erklärte am Sonntag: »Es ist Augenwischerei, wenn behauptet wird, die Tornados dienten nur der Aufklärung.« In Wahrheit lieferten sie den USA und anderen Alliierter die Daten, um die tödliche Fracht »ins Ziel« zu bringen. Das sei aktive Beihilfe zum Krieg«, so Strutynski.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!