Zum Inhalt der Seite

Massenphänomen Armutslohn

Potsdam/Berlin. Rund 120000 Menschen arbeiten in Brandenburg und Berlin nach Schätzungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für Armutslöhne. In Brandenburg erhalten demnach 55000 und in Berlin 65000 Menschen Stundenlöhne, die zwischen drei und fünf Euro brutto liegen. Es gebe aber noch viel mehr Menschen, die unter Lohndumping litten, sagte DGB-Landesbezirkschef Dieter Scholz am Dienstag in Berlin. Die 120000 Betroffenen hätten bei Behörden finanzielle Hilfe beantragt, um ihren Lohn aufzubessern. Viele Menschen würden von diesem Recht keinen Gebrauch machen und deshalb in der Statistik nicht auftauchen.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!