-
06.02.2007
- → Kapital & Arbeit
Konzernchef in den Knast
Seoul. Der Chef des südkoreanischen Automobilkonzerns Hyundai, Chung Mong Koo, ist wegen Bestechung zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der 68jährige habe sich der Unterschlagung und des Vertrauensbruchs schuldig gemacht, begründete Richter Kim Dong Oh am Montag in Seoul das Urteil. Chung unterschlug demnach durch betrügerische Buchführung umgerechnet rund 74 Millionen Euro und bestach Politiker und Beamte mit Geldern aus schwarzen Kassen. Gegenüber drei mitangeklagten Managern, darunter Hyundai-Vize Kim Dong-Jin, verhängte das Gericht Bewährungsstrafen. Chung ist einer der reichsten Männer Südkoreas.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit