-
03.02.2007
- → Ausland
Verstaatlichung im Orinoco-Becken
Caracas. Venezuela will bis zum 1. Mai die Mehrheit bei allen Ölprojekten im Orinoco-Becken übernehmen. Ausländische Konzerne, mit denen man sich nicht einig werde, könnten das Land verlassen, sagte Präsident Hugo Chavez am Donnerstag. »Wir wollen verhandeln. Wir hoffen, daß diese Unternehmen kooperieren.« Im Orinoco-Becken sind derzeit BP, Exxon, Chevron, ConocoPhillips, Total und Statoil aktiv. Das staatliche Ölunternehmen PDVSA werde mindestens 60 Prozent der Anteile übernehmen, erklärte Chavez. In anderen Regionen Venezuelas gibt es seit dem vergangenen Jahr vom Staat kontrollierte Joint-ventures für die Ölförderung.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland