-
25.01.2007
- → Natur & Wissenschaft
Mitteilungen unter Pflanzen
Maispflanzen sind nach Erkenntnissen eines internationalen Forscherteams unter Leitung des Schweizers Ted Turlings dazu in der Lage, sich gegenseitig vor Schädlingen zu warnen. Sie sondern duftende Moleküle ab, die es den benachbarten Pflanzen ermöglichen, sich auf den Angriff des Schädlings vorzubereiten. Daß Pflanzen chemische Informationen austauschen, war bereits bekannt. Die Forscher konnten nun aber aufzeigen, daß dieser Austausch einen Schutz vor blattfressenden Insekten darstellt. Die vorgewarnten Pflanzen konnten ihre Abwehrmechanismen schneller aktivieren und Substanzen in wirksamerer Konzentration bereitstellen. Sie produzierten schneller Gifte, die den Stoffwechsel der Schädlinge beeinträchtigen, und konnten die natürlichen Feinde der schädlichen Insekten schneller anlocken. Vorgewarnte Pflanzen sind weniger stark von Raupen befallen wurden als unvorbereitete.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft