-
25.01.2007
- → Natur & Wissenschaft
Mutter Teresa bleibt rätselhaft
Hilfsbereitschaft hängt möglicherweise mit der Aktivität bestimmter Hirnregionen zusammen. Forscher der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina hatten für eine im Februar in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience erscheinende Studie die Hirnaktivitäten von 45 Testkandidaten per Magnetresonanzverfahren kontrolliert, während diese sich mit Videospielen beschäftigten. Dabei wurde bei hilfsbereiteren Teilnehmern eine stärkere Aktivität des oberen Schläfenlappens festgestellt. »Die Funktion dieser Hirnregion zu verstehen, wird uns nicht wirklich Aufschluß über die Motivation von Mutter Teresa geben«, sagte Scott Huettel, Leiter der Studie. Die Erkenntnisse könnten aber dennoch Hinweise zum Ursprung sozialen Verhaltens geben.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft