Zum Inhalt der Seite

Verpaßt

Das Leben der anderen«, das pathetische Stasi-Drama von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck ging bei der Golden-Globe-Gala in Beverly Hills leer aus. Statt dessen gewann in der Kategorie »Bester fremdsprachiger Film« Clint Eastwoods auf Japanisch gedrehter Kriegsfilm »Letters from Iwo Jima« und setzte sich damit auch gegen Mel Gibsons umstrittenes Maya-Drama »Apocalypto«, Pedro Almodovars »Volver« sowie den mexikanischen Mysterythriller »Pan’s Labyrinth« durch.

Jetzt hoffen Donnersmarck und Co. auf eine Oscar-Nominierung; am 9. Februar läuft »Das Leben der Anderen« in den USA an.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2007, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!