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Gemeiner

Nach dem Abbruch seiner Verhandlungen mit der ARD hat Günther Jauch seine Kritik an dem Senderverbund in drastischen Worten verschärft. »Ich sollte bei der ARD unter Aufsicht gestellt werden wie in grauer Vorzeit«, sagte er dem Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel. In den vergangenen Monaten habe er sich zunehmend umzingelt gefühlt von »Irrlichtern«, »Profilneurotikern« und »Wichtigtuern«. Er habe am Ende das Gefühl gehabt, »daß man mich an möglichst kurzer Leine um die Anstalt rennen lassen wollte«. Nach monatelangen Verhandlungen hatte Jauch überraschend seinen Verzicht für die Nachfolge von Talkshow-Moderatorin Sabine Christiansen erklärt, nachdem die ARD nachträglich Exklusivität von ihm verlangt hatte.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2007, Seite 13, Feuilleton

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