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Die Frankfurter Rundschau wird ab Ende Mai als erste überregionale Tageszeitung im sogenannten Tabloid-Format, also dem früheren Format der jungen Welt, erscheinen. Nur die Welt hat sich bisher an das U- und straßenbahnfreundliche Format gewagt – allerdings lediglich in Form einer Zweitausgabe. Vorübergehend rechnen die Hauptgesellschafter der FR, die SPD-Medienholding DDVG und der Verlag M. DuMont Schauberg, mit einem Auflagenrückgang, mittelfristig jedoch hofft man auf Gewinne und träumt von einer »Verschiebung der Leserschichten« hin zu einem jüngeren Publikum.

(jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2007, Seite 13, Feuilleton

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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