Kleiner
Die Frankfurter Rundschau wird ab Ende Mai als erste überregionale Tageszeitung im sogenannten Tabloid-Format, also dem früheren Format der jungen Welt, erscheinen. Nur die Welt hat sich bisher an das U- und straßenbahnfreundliche Format gewagt – allerdings lediglich in Form einer Zweitausgabe. Vorübergehend rechnen die Hauptgesellschafter der FR, die SPD-Medienholding DDVG und der Verlag M. DuMont Schauberg, mit einem Auflagenrückgang, mittelfristig jedoch hofft man auf Gewinne und träumt von einer »Verschiebung der Leserschichten« hin zu einem jüngeren Publikum.
(jW)
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