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Kasseler Kristallpalast

Gut fünf Monate vor Eröffnung der zwölften documenta in Kassel (16.6.–23.9.) haben am Montag die Vorbereitungen für den Bau einer weiteren Ausstellungshalle begonnen. Vor der Orangerie in der Karlsaue, wo der 12000 Quadratmeter große Glaspavillon entstehen soll, schnitt eine Spezialfirma den Grundriß in den Rasen. In zwei Wochen sollen die Gewächshausteile angeliefert werden, aus denen die französischen Architekten Anne Lacaton und Jean Philippe Vassal ihren »Kristallpalast« für die 100tägige Ausstellung errichten wollen. Ob das mit rund drei Millionen Euro kalkulierte Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann, ist allerdings offen – es fehlt noch an Sponsoren. Die Arbeiten könnten deshalb jederzeit wieder gestoppt werden, sagte documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2007, Seite 13, Feuilleton

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