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Irak: 27 Tote bei Anschlägen

Bagdad. Die irakische Regierung will das Todesurteil gegen den ehemaligen Machthaber Saddam Hussein rasch vollstrecken. Die Hinrichtung solle »so bald wie möglich« stattfinden, sagte ein Sprecher der Dawa-Partei von Ministerpräsident Nuri al-Maliki am Donnerstag. Ein weiterer Vertrauter des Regierungschefs erklärte, die Frist von 30 Tagen, binnen der Saddam Hussein gehenkt werden soll, werde nicht voll ausgeschöpft. Der gestürzte Präsident werde bis zum Tag der Hinrichtung in US-Gewahrsam bleiben, verlautete aus dem Umfeld Al-Malikis weiter. Saddam Husseins Anwalt Chalil al Dulaimi forderte, sein Mandant dürfe als »Kriegsgefangener« auch nicht eher an die irakischen Behörden überstellt werden.

Die anhaltende Gewalt im Irak kostete am Donnerstag erneut mindestens 27 Menschen das Leben. Die US-Streitkräfte meldeten den Tod von vier weiteren Soldaten in Bagdad und der Provinz Anbar.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2006, Seite 6, Ausland

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