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Flüchtlingsfrauen psychisch krank

Nairobi. Viele Flüchtlingsfrauen in Süddarfur im Westen Sudans leiden unter Depressionen und sind stark selbstmordgefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht der internationalen Hilfsorganisation International Medical Corps (IMC), der eine bessere psychologische Betreuung der Opfer fordert.

Im Rahmen der IMC-Studie, die vor zwei Jahren durchgeführt wurde, sind 1283 Frauen in Flüchtlingslagern untersucht worden. Bei einem Drittel von ihnen wurden depressive Störungen, bei doppelt so vielen Symptome einer Depression festgestellt. Jede 20. Befragte berichtete über Selbstmordgedanken, zwei Prozent hatten bereits einen Suizidversuch hinter sich. Die Situation habe sich in den letzten zwei Jahren noch wesentlich verschlechtert.
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»Die humanitäre Hilfe hat einige grundlegende Bedürfnisse der Frauen stillen können, aber ihre Gesundheit und ihre psychische Verfassung wurden weitgehend ignoriert«, heißt es in der Studie. Die Ergebnisse werden im Januar 2007 im American Journal of Public Health veröffentlicht.

(IPS/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2006, Seite 15, Feminismus

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