Zum Inhalt der Seite

Bundeswehr bleibt im Sudan

Berlin. Der Bundestag hat am Freitag die Verlängerung des Sudan-Einsatzes der Bundeswehr um ein halbes Jahr beschlossen. 466 Abgeordnete stimmten dafür, dagegen votierten in der namentlichen Abstimmung 44 Abgeordnete, 38 davon aus der Linksfraktion. Mit »Ja« stimmte bei der Linken niemand, allerdings gab es zehn Enthaltungen, darunter Gregor Gysi, Dietmar Bartsch, Barbara Höll, Gesine Lötzsch und Bodo Ramelow. Lediglich bei FDP und Grünen stimmte niemand mit »Nein«.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2006, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!