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Rente mit 67 auf dem Weg durchs Parlament

Berlin. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wird nach Erwartung von »Sozialminister« Franz Müntefering auch künftig nicht bis zum 67. Lebensjahr arbeiten. »Die meisten werden vor dem Höchsteintrittsalter in Rente gehen«, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag bei der ersten Lesung der Gesetze zur Heraufsetzung des Rentenalters. »Die Frage ist halt, wieviel Geld sie dann haben«, so Müntefering lapidar.

Die Opposition kritisierte das Vorhaben unter anderem mit dem Argument, Ältere könnten gar nicht bis 67 arbeiten, weil es für sie keine Jobs gebe. Deshalb laufe das Vorhaben auf eine »verkappte Rentenkürzung« hinaus, erklärte Heinrich Kolb von der FDP. Linksfraktionschef Gregor Gysi sagte, die Voraussetzungen am Arbeitsmarkt seien einfach nicht gegeben.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2006, Seite 1, Inland

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