Zum Inhalt der Seite

Druck auf Israel wegen Atomprogramm

Teheran/Kairo. Nach den Äußerungen von Israels Ministerpräsident Ehud Olmert zu einem Atomwaffenbesitz seines Landes hat der Iran eine Einschaltung des UN-Sicherheitsrats gefordert. »Dieses Bekenntnis zeigt die wahre Bedrohung für Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten«, sagte ein Sprecher des Außenministeriums nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch in Teheran. Die Arabische Liga forderte die »internationale Gemeinschaft« auf, Israel zu einer Klarstellung zu drängen. Die Internationale Atomenergiebehörde müsse Druck auf Israel ausüben, damit das Land sein Atomprogramm offenlege, sagte der Berater des Generalsekretärs der Arabischen Liga für palästinensische Angelegenheiten, Mohammed Sobeih, in Kairo. Jeder wisse, daß Israel über Massenvernichtungswaffen verfüge. »Es ist unabdingbar, daß Israel die internationalen Resolutionen einhält.« (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2006, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!