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Karsai protestiert bei Besatzern

Kandahar. Der von den USA gestützte Präsident Afghanistans, Hamid Karsai, hat nach dem Tod eines 13jährigen Mädchens bei einem NATO-Einsatz das Vorgehen der ausländischen Truppen in seinem Land scharf kritisiert. »Die Menschen sind sehr wütend über die getöteten Zivilisten«, sagte Karsai nach einem »Sicherheitstreffen« mit internationalen Vertretern am Dienstag in der südafghanischen Stadt Kandahar. Das Mädchen war am Dienstag zusammen mit vier Aufständischen bei einer Offensive der Besatzungstruppen getötet worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2006, Seite 6, Ausland

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