Zum Inhalt der Seite

Fieberhafte Suche nach Todesursache des Spions

London. Der Tod des ehemaligen russischen Spions Alexander Litvinenko wird zum Politikum. Am Freitag spekulierte der britische Innenminister John Reid in London, daß das Ableben des Mannes offenbar mit radioaktivem Material im Körper des 43jährigen zusammenhänge. Die Universitätsklinik, in der Litvinenko behandelt worden war, hatte erklärt, es sei »unwahrscheinlich«, daß der Mann radioaktiv verseucht worden sei. Litvinenko war am Donnerstag abend nach dreiwöchiger Krankheit gestorben. Er selbst hatte in einem Abschiedsbrief den russischen Präsidenten Wladimir Putin für seine tödliche Erkrankung verantwortlich gemacht. Der Kreml wies jegliche Schuld von sich.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2006, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!