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Streik in Brüsseler VW-Werk

Brüssel. Bei Volkswagen in Brüssel stehen die Bänder still. Die 5600 Beschäftigten des VW-Werks im Vorort Vorst setzten am Montag einen am Freitag abend begonnen Streik fort, um gegen mögliche Stellenkürzungen zu protestieren. Der Autohersteller hatte zu Monatsbeginn angekündigt, nach dem Personalabbau in Deutschland auch in weiteren westeuropäischen Ländern Stellen streichen zu wollen. Nach Presseberichten ist vor allem das Werk in Brüssel bedroht, aber auch die Produktionsstätten in Palmela (Portugal) und Pamplona (Spanien). Eine Entscheidung des Volkswagen-Managements werde für Mittwoch erwartet, sagte Gewerkschaftsvertreter Hedwin De Clercq dem belgischen Fernsehsender VRT. Bis dahin werde der Streik fortgesetzt. In Vorst werden der Golf und der Audi A3 produziert.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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