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Wieder da: Jahreszeiten

Der seit über 70 Jahren als verschollen geltende »Jahreszeiten«-Zyklus von Caspar David Friedrich ist ab Donnerstag im Berliner Kupferstichkabinett zu sehen. Die 1803 datierten Sepia-Bilder tauchten jetzt bei einem privaten Sammler auf. Die drei Werke »Frühling«, »Herbst« und »Winter« zählen zu den frühesten Werken der romantischen Kunst überhaupt. Der »Sommer« war zum letzten Mal bei einer Versteigerung 1935 gesehen worden. Insgesamt werden fast 50 Zeichnungen zu sehen sein. Bei der Arbeit an den »Jahreszeiten« erfand Friedrich sein »romantisches« Verfahren, in dem er die Natur symbolisch konstruiert darstellt. Dabei verwendete er erstmals das Motiv des Kreuzes auf dem Felsen und die Ruine Eldena.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2006, Seite 12, Feuilleton

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