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Köhler will USA im Irak beistehen

Berlin. Bundespräsident Horst Köhler hat mehr Engagement der Europäer im Irak gefordert. Der Irak-Krieg habe zu einem Desaster geführt, sagte Köhler der Frankfurter Rundschau vom Sonnabend, die Folgen seien aber nicht nur ein Problem der US-Bürger. »Die Europäer« sollten jetzt das Gespräch mit den USA über die Frage suchen, wie das transatlantische Verhältnis neu belebt werden könne.

Dabei gehe es »um unsere gemeinsame Verantwortung, aber auch um gleiche Augenhöhe« sowie darum, »daß Verantwortung etwas kostet«. »Die Europäer« hätten sich »oft kunstvoll herausgeredet«, jetzt seien sie gefordert, »Farbe zu bekennen« und nicht zuzulassen, »daß die Region im Chaos versinkt«. Nötig sei ein »massives ökonomisches und soziales Aufbauprogramm« für den Irak.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2006, Seite 1, Inland

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