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Schnappauf erneut unter Druck

München. Der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) ist in einem weiteren Verdachtsfall auf Gammelfleisch erneut unter Druck geraten. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung weigerte sich Schnappaufs Ministerium, einem per E-Mail eingegangenen anonymen Hinweis auf mehrere Tonnen verstecktes Tiefkühlfleisch mit möglicherweise manipulierten Haltbarkeitsetiketten nachzugehen. Die Zeitung zitierte einen Ministeriumssprecher, der den Vorfall zwar bestätigte, aber dabei von einem »Lapsus« sprach. Die Opposition forderte von Ministerpräsident Edmund Stoiber erneut die Entlassung Schnappaufs.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2006, Seite 5, Inland

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