Zum Inhalt der Seite

Sri Lanka: Mord an Abgeordnetem

Colombo. Ein Mord heizte am Freitag den Konflikt auf Sri Lanka zwischen Regierung und den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) weiter an. In der Hauptstadt Colombo wurde der tamilische Parlamentsabgeordnete Nadrajah Raviraj auf offener Straße erschossen. Nach Behördenangaben war Raviraj, der der LTTE nahestand, auf dem Weg zur Arbeit von Bewaffneten auf Motorrädern angegriffen und von mehreren Kugeln getroffen worden. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen, auch sein Leibwächter wurde getötet. Die Attentäter entkamen.

Zu heftigen Kämpfen zwischen srilankischer Armee und LTTE-Guerilla kam es ebenfalls am Freitag vor der Küste im tamilischen Nordosten der Insel. Das Militär teilte mit, daß zwei mit Sprengstoff beladene Schiffe der Rebellen zerstört worden seien. Die LTTE meldete, sie habe vor der Halbinsel Jaffna zwei Schiffe der Marine versenkt.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2006, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!