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Bayern wird der Kongo zu heiß

Berlin. Die CSU-Landesgruppe lehnt eine Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes im Kongo kategorisch ab. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer sagte am Dienstag in Berlin, das Mandat ende am 30. November. Ramsauer reagierte auf einen Bericht der Mitteldeutschen Zeitung, wonach die EUFOR-Truppe länger als geplant in der Demokratischen Republik Kongo bleiben soll, wenn sich die Sicherheitslage wegen der Stichwahl am 29. Oktober entscheidend verschlechtern sollte. Wie die Zeitung unter Berufung auf EUFOR-Kreise in der Hauptstadt Kinshasa berichtete, haben dies Deutschland und Frankreich »auf höchster politischer Ebene« vereinbart, aber nicht publik gemacht. Ramsauer sagte, davon wisse in den Fraktionsführungen niemand etwas.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2006, Seite 2, Inland

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