Zum Inhalt der Seite

Israelis erschießen sieben Palästinenser

Gaza. Israelische Soldaten haben im nördlichen Gazastreifen am Montag sieben Palästinenser erschossen. Wie aus palästinensischen Krankenhauskreisen verlautete, waren unter den Toten drei Brüder und ihr Cousin. 14 weitere Menschen wurden bei dem Angriff am ersten Tag des Fests Eid al Fitr zum Ende des Ramadans verletzt. Palästinensische Sicherheitskräfte sagten, die Soldaten hätten auf eine Gruppe Palästinenser geschossen. Der palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija sprach den Palästinensern zum Beginn des Eid-al-Fitr-Festes Mut zu. Vor mehr als 40000 Menschen in Gaza erklärte Hanija, jedes andere Volk hätte angesichts der Schwierigkeiten, die die Palästinenser erleiden müßten, schon klein beigegeben. Nach dem Wahlsieg der Hamas haben internationale Geldgeber ihre Unterstützung für die Autonomiebehörde eingefroren, seitdem warten rund 165000 Angestellte auf ihr Gehalt.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2006, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!