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19.10.2006
- → Ausland
Krawalle bei Umbettung der Gebeine Peróns
Foto: AP
Buenos Aires. Begleitet von Krawallen zerstrittener Peronisten sind die Gebeine des früheren argentinischen Präsidenten Juan Domingo Perón in ein für ihn errichtetes Mausoleum überführt worden. Rund vierzig Menschen wurden bei den Auseinandersetzungen am Dienstag Krankenhausangaben zufolge verletzt. Das Fernsehen zeigte, wie einer der Gewalttäter vier Schüsse auf eine verfeindete Gruppe von Peronisten abfeuerte, die ihn mit Steinen bewarfen. Die Szenen spielten sich auf dem Gelände des zum Museum umgestalteten früheren Landsitzes Peróns im 52 Kilometer südlich von Buenos Aires gelegenen San Vicente ab. Präsident Nestor Kirchner blieb der Zeremonie wegen der Krawalle fern.
Die Polizei war anfangs nicht präsent. Hintergrund der Auseinandersetzungen der mit Stöcken und Steinen bewaffneten Anhänger Peróns sind Machtkämpfe in der peronistischen Gewerkschaft CGT, vor allem zwischen Gewerkschaftern der Lkw-Fahrer und der Bauarbeiter.
(AFP/jW)
Die Polizei war anfangs nicht präsent. Hintergrund der Auseinandersetzungen der mit Stöcken und Steinen bewaffneten Anhänger Peróns sind Machtkämpfe in der peronistischen Gewerkschaft CGT, vor allem zwischen Gewerkschaftern der Lkw-Fahrer und der Bauarbeiter.
(AFP/jW)
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