-
06.10.2006
- → Feminismus
Menschenhandel in Nigeria nimmt zu
Genf. In Nigeria floriert der Handel mit Frauen und Mädchen. Viele von ihnen enden in europäischen Bordellen, vor allem in Großbritannien und Italien. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Montag veröffentlichter Bericht des norwegischen International Peace Research Institute Oslo (PRIO), der sich mit der Migration und Menschenhandel von Nigeria nach Europa befaßt. Die meisten nigerianischen Familien sehen nur in der Flucht eines ihrer Kinder nach Europa die Chance, der bitteren Armut zu entkommen. Um Europa zu erreichen, müssen sie 40000 bis 100000 US-Dollar zahlen. Die meisten bleiben ein Leben lang verschuldet.
Hunderttausende Nigerianer leben in Europa, die Hälfte davon in Großbritannien. An zweiter Stelle steht Italien, wo sich auch die meisten nigerianischen Opfer von Menschenhandel befinden.
(IPS/jW)
Hunderttausende Nigerianer leben in Europa, die Hälfte davon in Großbritannien. An zweiter Stelle steht Italien, wo sich auch die meisten nigerianischen Opfer von Menschenhandel befinden.
(IPS/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus