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Microsoft beschwert sich über EU-Strafe

Brüssel. Microsoft hat am Dienstag eine förmliche Beschwerde gegen die im Juli verhängte Kartellstrafe der Europäischen Union eingelegt. Diese hatte den US-amerikanischen Software-Konzern im Juli mit einer Strafe über 280,5 Millionen Euro belegt. Als Grund gab die EU an, daß Microsoft die Kartellrechtsentscheidung von 2004 nicht befolgt und nicht wie verlangt anderen Firmen Zugang zu bestimmten Teilen im Programmcode gewährt habe. Die EU-Kommission hatte Microsoft bereits im März 2004 zu der Rekordstrafe von 497 Millionen Euro verurteilt und dabei eine Reihe von Produkt­auflagen verhängt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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