-
25.09.2006
- → Kapital & Arbeit
Aufregung über Siemens-Manager
Frankfurt/Main. Die Erhöhung der Vorstandsbezüge beim Siemens-Konzern um 30 Prozent sorgt weiter für öffentliche Empörung. Der katholische Bischof von Trier, Reinhard Marx, meinte in der Bild am Sonntag gar, wenn die Wirtschaftsbosse »nicht mehr« das Gemeinwohl im Blick hätten, werde »das System inakzeptabel«. Siemens-Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer verteidigte die Anhebung der Managerbezüge erneut. Auch nach der Erhöhung bewege sich der Konzern im Mittelfeld der deutschen Unternehmen, sagte er der Welt am Sonntag.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit