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Umweltgruppen kritisieren Weltbank

Bangkok. Die Weltbank will die Entwicklungsländer nach eigenen Angaben stärker bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Der Chefwissenschaftler der Organisation, Bob Watson, erklärte am Dienstag in Bangkok, die Klimaveränderungen gefährdeten bis zu 40 Prozent der Weltbank-Hilfszahlungen in Höhe von insgesamt 20 Milliarden Dollar pro Jahr. Daher sei man gezwungen, die Vergabe der Finanzhilfen neu zu überdenken. Umweltgruppen kritisierten die Weltbank dagegen als scheinheilig. Sie erklärten, die Organisation finanziere noch immer Kohlekraftwerke und andere Energieprojekte, die gewaltige Mengen an Treib­hausgasen freisetzten. Außerdem werde ihre Führung von Ländern wie den USA dominiert, die erheblich zur globalen Erwärmung beitrügen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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