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Hirnautobahnen andicken

Computersüchtige müßten nur einen Computer sehen, schon hätten sie das Bedürfnis, sich davorzusetzen. Das hat der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther der Neuen Osnabrücker Zeitung erzählt. Seiner Ansicht nach hinterlasse der exzessive Gebrauch neuer Medien besonders bei Kindern tiefe Spuren im Gehirn. Es komme bei ihnen zur Bildung von »Autobahnen« im Gehirn, die durch intensive Nutzung immer dicker werden und dazu führten , daß »man, wenn man einmal draufkommt, nicht wieder runterkommt«.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2006, Seite 13, Feuilleton

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