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Tote bei Gefechten in Afghanistan
Kandahar. Bei heftigen Kämpfen zwischen Taliban-Rebellen und Soldaten sind am Wochenende in Afghanistan rund 90 Menschen getötet worden. Bei einem stundenlangen Gefecht zwischen Rebellen auf der einen, afghanischen und NATO-geführten Truppen auf der anderen Seite starben in der südlichen Provinz Kandahar bis zu 71 Taliban, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Auch vier afghanische Polizisten und ein Soldat seien nach dem Überfall der Rebellen auf den Basar in Pandschwaji getötet worden.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (Foto/SPD) reiste unterdessen am Wochenende nach Afghanistan. Er wollte in Kabul und im Norden Gespräche über den Wiederaufbau und die Stabilisierung führen. Steinmeier sagte vor seiner Abreise der Bild am Sonntag, die Sicherheitslage in Afghanistan sei schwieriger geworden. Korruption und Drogenanbau seien Probleme, »derer wir noch nicht Herr geworden sind«. Afghanistan bleibe einer der Schwerpunkte der deutschen Außenpolitik.
(AFP/jW)
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (Foto/SPD) reiste unterdessen am Wochenende nach Afghanistan. Er wollte in Kabul und im Norden Gespräche über den Wiederaufbau und die Stabilisierung führen. Steinmeier sagte vor seiner Abreise der Bild am Sonntag, die Sicherheitslage in Afghanistan sei schwieriger geworden. Korruption und Drogenanbau seien Probleme, »derer wir noch nicht Herr geworden sind«. Afghanistan bleibe einer der Schwerpunkte der deutschen Außenpolitik.
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