Zum Inhalt der Seite

Skandalon

Gelsenkirchen. Weil ein Gast in der GEZ-Show »Sabine Christiansen« vom 30. Juli zu begründen versuchen durfte, weshalb er 2,5 Millionen Euro an die MLPD gespendet hat, fürchtet die CDU-Innenexpertin Kristina Köhler nach Angaben des Politvereins, die wöchentliche Sendung würde sich zu einer »Plattform für Linksextremisten« entwickeln. Es handle sich um einen »Extremismus-Skandal«. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2006, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!