Zum Inhalt der Seite

Protest gegen Einmarsch Äthiopiens

Mogadischu. Rund 3000 Anhänger der islamischen Fundamentalisten in Somalia haben am Montag gegen den Einmarsch äthiopischer Truppen in den Westen des Landes protestiert. In der somalischen Hauptstadt Mogadischu verbrannten die Demonstranten äthiopische Flaggen und skandierten unter anderem: »Äthiopische Soldaten sind in Somalia unerwünscht«. Die Äthiopier dächten, daß die Somalier »schwach sind«, sagte der somalische Scheich Ahmed Kare. Die Somalier sei jedoch entschlossen, ihr Land zu verteidigen. Am Wochenende hatten sich die Spannungen zwischen Somalia und Äthiopien weiter verschärft. Äthiopische Truppen rückten nach Augenzeugenberichten in den Ort Wadschid zwischen der somalisch-äthiopischen Grenze und Baidoa ein. Die somalische Übergangsregierung hält sich in Baidoa auf. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2006, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!