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Konfrontationskurs

Bundeswehr an Befestigung von polnischer Ostgrenze beteiligt

Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Weitere Einheiten der Bundewehr werden unter dem Vorwand der Grenzsicherung Richtung Osten geschickt (Celle, 16.7.2026)
+ Update 18:50 +

Berlin. Pioniere der Bundeswehr sind an der Befestigung der polnischen Grenze zu Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad beteiligt. Ein verstärkter Maschinenpionierzug sei bereits Anfang Juli eingetroffen, teilte die Bundeswehr am Mittwoch mit. Sie sollen gemeinsam mit der polnischen Armee Panzerabwehrgräben anlegen, Panzersperren errichten sowie Feldbefestigungen und Kampfstände bauen. So solle »im Falle eines militärischen Konflikts eine Invasion dieser Streitkräfte verzögert und somit die Reaktionsfähigkeit der polnischen Truppen und der NATO erhöht werden«, heißt es in der Mitteilung der Bundeswehr. Polen investiert Milliarden in den sogenannten »Schutzschild Ost«, eine befestigte Linie an Teilen seiner Ostgrenze. Bis Ende 2026 will das polnische Verteidigungsministerium rund 250 Kilometer der östlichen und nördlichen Grenze militarisieren. Vorgesehen sind Betonbefestigungen, elektronische Überwachungssysteme und Lager für Pionierausrüstung. Der Einsatz der Bundeswehr ist zunächst bis Ende Oktober geplant. Der polnische Regierungschef Donald Tusk kommentierte den Bundeswehr-Einsatz in seinem Land auf der Plattform X. »Polnische und deutsche Soldaten verstärken gemeinsam Polens Grenze zu Russland. So etwas gibt es nur unter Tusk«, schrieb er mit einem lachenden Ikon. (dpa/jW)

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Erschienen am 23.07.2026, Ausland

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