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Hetze im Vorfeld des »Integrationsgipfels«

Berlin. Unmittelbar vor dem heute in Berlin stattfindenden »Integrationsgipfel« sind in der Union Forderungen nach einer härteren Gangart gegenüber Migranten laut geworden. So verlangte CSU-Chef Edmund Stoiber (Foto) einen »klaren Sanktionskatalog bei Integrationsverweigerung«. Ausländer, die nicht an Integrationskursen teilnähmen, müßten mit Kürzungen von Sozialleistungen rechnen, forderte der bayerische Ministerpräsident in der Zeitung Die Welt vom Freitag.

Die Flüchtlingshilfeorganisation Pro Asyl kritisierte, der Gipfel reduziere die Integrationsproblematik weitgehend auf mangelhafte Deutschkenntnisse von Migranten und Flüchtlingen und mache die Integration somit zu deren alleiniger Bringschuld. (AFP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2006, Seite 1, Inland

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