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López Obrador reicht Klage ein

Mexiko-Stadt. Der bei der Präsidentenwahl in Mexiko nach offiziellen Angaben knapp unterlegene linke Kandidat Andres Manuel López Obrador hat eine Klage beim höchsten Wahlgericht gegen das Ergebnis eingereicht. Er fordert in der 900seitigen Klageschrift eine Auszählung per Hand. In der Klageschrift heißt es unter anderem, in einigen Wahlkreisen habe es mehr Stimmen als Wähler gegeben, die regierende Partei habe den Wahlkampf von Felipe Calderón mit mehr Geld als zulässig unterstützt; zudem sei ein Software-Programm für die elektronische Stimmenauszählung benutzt worden, um erste Ergebnisse zu verdrehen.
(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2006, Seite 6, Ausland

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