-
06.06.2006
- → Ausland
Weiterhin Gewalt und Unruhen in Osttimor
Dili/Sydney. Die Gewalt zwischen verfeindeten Gruppen in Osttimor hält trotz der internationalen Friedensintervention an. Australische Soldaten setzten am Montag in der Hauptstadt Dili Tränengas gegen Banden ein, die sich, mit Steinen und Werkzeugen bewaffnet, Straßenschlachten lieferten und Häuser in Brand setzten. Das Welternährungsprogramm schätzte die Zahl der in Flüchtlingslagern untergekommenen Osttimorer auf 66000. Bis Freitag sollen alle 35 Unterkünfte Hilfslieferungen erhalten. Die Unruhen begannen Ende Mai und kosteten bislang mindestens 30 Menschen das Leben. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
