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Weiter Entlassungen trotz Trendwende beim Bau

Berlin. Die deutsche Bauwirtschaft will weiter Mitarbeiter entlassen, obwohl sie eine »Trendwende« bei den Umsätzen erwartet. Der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Hans-Peter Keitel, sagte am Donnerstag in Berlin, die Talsohle seiner Branche sei durchschritten. Allerdings stehe einem Umsatzplus von zwei Prozent in Westdeutschland voraussichtlich ein Umsatzminus von drei Prozent in Ostdeutschland gegenüber.

Unter dem Strich werde seine Branche um ein Prozent zulegen, sagte Keitel. Allerdings werde das leichte Plus nicht ausreichen, den Arbeitsplatzabbau zu stoppen. Im ersten Quartal 2006 waren noch 648000 Menschen im Baugewerbe beschäftigt, 69000 weniger als ein Jahr zuvor.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2006, Seite 4, Inland

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