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12.05.2006
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Geständnisse im Pömmelte-Prozeß
Schönebeck. Im Prozeß um den gewalttätigen Angriff auf einen Jungen äthiopischer Herkunft in Pömmelte (Sachsen-Anhalt) haben drei der vier Angeklagten die Tat weitgehend gestanden. Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Tatverdächtigen gefährliche Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung vor. Der Prozeß wird seit Mittwoch unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt. Das Urteil wird am 22. Mai erwartet. Drei der mutmaßlichen Täter sind 16 Jahre, einer 20 Jahre alt. Am 9. Januar war der damals 12jährige deutsche Junge äthiopischer Abstammung in Pömmelte aus rassistischen Motiven überfallen, gedemütigt und schwer verletzt worden.
(ddp/jW)
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