-
11.05.2006
- → Inland
Prozeß um Überfall auf farbiges Kind
Schönebeck. Vier Monate nach dem Überfall auf einen zwölfjährigen dunkelhäutigen Jungen in Pömmelte (Sachsen-Anhalt) hat am Mittwoch der Prozeß gegen die Tatverdächtigen begonnen. In der Verhandlung vor dem Amtsgericht Schönebeck wirft die Staatsanwaltschaft den vier 16- bis 20jährigen Angeklagten u.a. gefährliche Körperverletzung vor.
Die Beschuldigten haben den Jungen äthiopischer Abstammung der Anklageschrift zufolge am 9. Januar zwei Stunden lang geschlagen, getreten, gequält und gedemütigt. (AP/jW)
Die Beschuldigten haben den Jungen äthiopischer Abstammung der Anklageschrift zufolge am 9. Januar zwei Stunden lang geschlagen, getreten, gequält und gedemütigt. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
