-
08.05.2006
- → Inland
1000 Kindern soll es bessergehen
Hamburg. Ein in Paraguay lebender deutscher Frührentner will laut einem Pressebericht noch in diesem Jahr die Vaterschaft von insgesamt 1 000 ausländischen Kindern anerkennen, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Der 56jährige Jürgen Hass sagte gegenüber dem Spiegel, er habe bereits 300 Kinder aus Paraguay, Rumänien, Ungarn, Moldawien, Rußland, der Ukraine und Indien anerkannt. Von Deutschen anerkannte Kinder erhalten die deutsche Staatsbürgerschaft und damit auch das Recht auf Sozialleistungen sowie auf Studium oder Ausbildung in Deutschland. Das Kindschaftsrechtsreformgesetz von 1998 erlaubt Männern die Anerkennung einer Vaterschaft, wenn die Mutter zustimmt und niemand anderes sich als Vater erklärt.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!