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Zehn Tage Haft nach Streik in New York

New York. Ein Gericht in New York hat den Anführer des Streiks im öffentlichen Nahverkehr der Millionenmetropole zu zehn Tagen Haft verurteilt. Der Gewerkschafter Roger Toussaint muß außerdem 1000 US-Dollar Strafe zahlen, weil er mit dem Streik der Bus- und U-Bahn-Fahrer in New York kurz vor Weihnachten nach Auffassung der Gerichts gegen das Streikverbot im öffentlichen Dienst verstoßen hat. Zwei weitere Vertreter der Verkehrsgewerkschaft TWU wurden zu Geldstrafen von jeweils 500 Dollar verurteilt. TWU-Anwalt Terry Meginniss ließ zunächst offen, ob er gegen das Urteil Berufung einlegt. Die Einspruchsfrist läuft nach 30 Tagen ab. In dem Verfahren hatte sich New Yorks Stadtverwaltung als Klägerin auf ein Gesetz aus dem Jahr 1967 berufen, das Streiks im öffentlichen Dienst des Staats New York unter Strafe stellt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2006, Seite 1, Ausland

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