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Al-Qaida-Mann droht Todesstrafe in USA

 
Alexandria. Dem Al-Qaida-Anhänger Zacarias Moussaoui droht wegen seiner Rolle bei den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA die Todesstrafe. Nach dreitägigen Beratungen entschieden die Geschworenen vor dem Gericht in Alexandria bei Washington am Montag (Ortszeit) einstimmig, daß Moussaoui als Mitwisser direkte Verantwortung für den Tod der Opfer trage, weil er sein Wissen über die bevorstehenden Anschläge für sich behalten habe. Bei der Entscheidung ging es nur um die Frage, ob Moussaouis Fehlverhalten grundsätzlich die Todesstrafe rechtfertigen könne. Ob diese tatsächlich verhängt wird, soll ab Donnerstag in der nächsten Stufe des Verfahrens entschieden werden.     (AFP/jW)
 
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2006, Seite 2, Ausland

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