-
04.04.2006
- → Sport
Fussball: Erfolgspanik
Potsdam. Sechzehn Buden haben die Potsdamer Turbine-Frauen am Sonntag den Frankfurterinnen vom FSV eingeschenkt. Doch die Freude von Siegertrainer Bernd Schröder hielt sich in Grenzen. Das 16:0 »ist ein Ausreißer, den wir so in der Liga nicht gebrauchen können«. Er hat Angst um die Akzeptanz des Frauenfußballs. »Einfach nur Freude am Fußball reicht nicht mehr. »Das wirtschaftliche Umfeld der Klubs muß besser durchleuchtet werden«. Was für die Frankfurter Tabellenletzten bei dieser Durchleuchtung herauskommmt, ist unklar. Bis Ende der 90er gehörte die Mannschaft zur absoluten Spitze, holte 1998 den letzten Titel, gute Fußballerinnen wie Birgit Prinz trugen das Trikot der Hessen. Heute will da keiner mehr spielen, kein Geld. Trainer Schwalenberg kann nur noch zwischen zwölf Feldspielerinnen aussuchen. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport