-
08.05.2026
- → Sport
Vertrag fürs Haus Pauli
Hamburg. Fußballbundesligist FC St. Pauli und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben für Beschäftigte des Hamburger Vereins einen Haustarifvertrag vereinbart. Nach Angaben von Verdi-Verhandlungsführer André Kretschmar ist das ein Novum in der Bundesliga. »Wir betreten hier tarifvertragliches Neuland mit dem Potential, auch über den FC St. Pauli hinaus Wirkung zu entfalten«, sagte Kretschmar laut einer gemeinsamen Mitteilung des FC St. Pauli und der Gewerkschaft. Es sei ein wichtiges Signal für gute Arbeitsbedingungen und verbindliche Standards im deutschen Fußball. Der Tarifvertrag gilt für Mitarbeitende des Vereins und der verbundenen Gesellschaften in den Bereichen Vermarktung und Merchandising. Ausgenommen von der Vereinbarung sind leitende Angestellte sowie der sportliche Bereich des Profifußballs, das Nachwuchsleistungszentrum und E-Sports. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028, die Grundgehälter gelten rückwirkend vom 1. Juni 2025 an. »Der Tarifvertrag sorgt für mehr Transparenz und Verlässlichkeit in zentralen Fragen von Vergütung und Arbeitsbedingungen«, sagte St. Paulis Vizepräsidentin Hanna Obersteller. Angestoßen war der Vorgang durch einen Mitgliedsantrag 2021. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!