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Klinikchef besteht auf Kündigungen

Duisburg. Die Kündigungsdrohung gegen fünf Gewerkschafter im städtischen Klinikum Duisburg (jW berichtete) bleibt bestehen. Bei einem Krisengespräch zwischen Klinikleitung und Gewerkschaft am Mittwoch kam es laut ver.di zu keiner Einigung. Da der Betriebsrat die Kündigungen ablehnt, will die Klinikleitung vor dem Arbeitsgericht ein Zustimmungsersetzungsverfahren einleiten. Klinikchef Reinhard Isenberg hatte am letzten Freitag fristlose Kündigungen gegen die fünf Gewerkschafter ausgesprochen, weil sie bei einer Protestaktion am 10. März in der Klinik angeblich randaliert hätten. Mehrere hundert aufgebrachte Gewerkschafter hatten an diesem Tag gegen die Maßregelung von Pflegeschülerinnen protestiert, die an einem Solidaritätsstreik teilgenommen hatten. Die Gewerkschafter wollen Isenberg nach Angaben eines ver.di-Sprechers mit weiteren Solidaritätsaktionen »einheizen«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2006, Seite 5, Inland

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